Willkommen bei der CDU Horn-Lehe

„Abrissarbeiten kommen gut voran“

Neues Mühlenviertel nimmt langsam Gestalt an

Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Telekom-Gelände, dem zukünftigen Horner Mühlenviertel, kommen gut voran. Das berichtete Uwe Schierloh von der Firma Domoplan auf dem jüngsten Bürgertisch des CDU-Ortsverbandes Horn-Lehe. Ende 2011 hatten bekanntlich die beiden Unternehmen Koenen Bau und Bauatelier Nord das ca. 70.000 Quadratmeter große Areal von der Telekom erworben. Zuvor hatte es über zehn Jahre lang brach gelegen und im Stadtteil für erhebliche Verärgerung gesorgt.

Für die Umsetzung des Projekts haben die Bauunternehmen die Firma Domoplan gegründet, in die als Vermarkter der rund zwei Hektar großen Gewerbeflächen des Areals die Firmengruppe Niendorf eingestiegen ist. Laut Uwe Schierloh sollen die ersten Häuser im Mühlenviertel bis Ende 2013 bezugsfertig sein. Zunächst müssen aber die zwölf leerstehenden Gebäude, die zum Teil mit Schadstoffen belastet sind, komplett abgerissen werden. Mit den Abrissarbeiten liege man derzeit voll im Zeitplan, erklärte Schierloh. Die fachgerechte Entsorgung der mit Asbest und PCB verseuchten Materialien durch die beauftragte Abrissfirma werde dabei von der Firma Domoplan und den zuständigen Behörden elektronisch überwacht. Schierloh teilte den interessierten Zuhören mit, dass die tatsächliche Belastung der Gelände geringer als ursprünglich gedacht sei, allerdings hätten sich die Abrisskosten durch den jahrelangen Vandalismus in den leerstehenden Bauten deutlich verteuert.

Der Bauunternehmer kündigte an, dass auf dem Gelände in Kürze eine Brechanlage aufgestellt wird. Der Betonschutt kann somit vor Ort abgetragen und abgefahren werden. Insgesamt 3.500 LKW Fuhren werden für die Abfuhr voraussichtlich erforderlich sein. Die beteiligten Firmen würden alles dafür tun, die damit verbundenen Belastungen für den Stadtteil so gering wie möglich zu halten, versprach Schierloh. Parallel dazu wird das Erschließungsverfahren laufen. Auch eine Auftaktveranstaltung mit dem Amt für Straßen und Verkehr habe bereits stattgefunden. Schierloh kündigte an, dass die Abbrucharbeiten bis zum 30. September dieses Jahres abgeschlossen sein werden. Ab Mitte September werde man dann mit den Kanalbauarbeiten beginnen. Auch mit dem Bau der neuen Gebäude soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Mit dem geplanten Mix aus Reihenhäusern und Wohnungen sollen insbesondere Familien und die Generation 50+ angesprochen werden. Bis Ende 2013 werden dann die ersten Häuser fertiggestellt sein. Für den gewerblichen Teil des Areals wird zurzeit noch ein Ankermieter gesucht.

In der anschließenden Diskussion lobte Horn-Lehes CDU-Ortsverbandsvorsitzender Stefan Quaß die gute Einbeziehung des Beirats in die Planungen. Hinsichtlich des zu erwartenden zusätzlichen Verkehrs sind aus seiner Sicht nun die Verkehrsplaner gefordert. Quaß bekräftigte in diesem Zusammenhang die Forderung der CDU-Beiratsfraktion nach einem Ausbau der verkehrlichen Knotenpunkte. 

CDU Horn-Lehe zu Besuch bei Hospiz Horn e.V.

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Stadtteilbesuche statteten Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Horn-Lehe kürzlich Hospiz Horn einen Besuch ab. Hospiz Horn ist ein ambulanter Hospizdienst, der sterbenskranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige begleitet. Im Gegensatz zu einem stationären Hospiz nimmt der gemeinnützige Verein keine sterbenden Menschen in seinem Haus auf, vielmehr betreuen die drei hauptamtlichen und rund 70 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Alter von 30 bis 70 Jahren die sterbenden Menschen dort, wo sie leben, ob im privaten Zuhause, im Altenwohn- und Pflegeheim, im Krankenhaus, auf der Palliativstation oder im stationären Hospiz-Brücke. Die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter des Vereins haben einen umfassenden Hospizkurs absolviert und bilden sich jährlich mindestens in zwei Fortbildungen fort. Sie unterliegen der Schweigepflicht. 

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CDU: Zuständigkeit für Unisee in eine Hand geben

Überquellende Hundekotbehälter, zerschlagene Glasflaschen auf Gehwegen und der Liegewiese, zerfurchte Parkplatzflächen – Am Beispiel des Stadtwaldsees lässt sich momentan anschaulich erkennen, wie sehr die städtischen Badeseen selbst zur kalten Jahreszeit einer stetigen Unterhaltung bedürfen. Doch dieser Unterhaltungspflicht kommt die Stadt Bremen nach Ansicht der CDU-Fraktion im Beirat Horn-Lehe nur unzureichend nach. Dafür allein die angespannte Finanzlage Bremens verantwortlich zu machen, reicht den Christdemokraten als Erklärung jedoch nicht aus. Die verschiedenen Zuständigkeiten erschweren die Pflege der Anlagen unnötig und sind CDU-Fraktionssprecher Stefan Quaß deshalb ein Dorn im Auge. „Aus meiner Sicht macht es wenig Sinn, dass für die Überwachung der Badegewässerqualität das Umweltressort, für die Reinigung und den Unterhalt der Flächen um die Badeseen herum jedoch Sportressort und Sportamt zuständig sind“ kritisiert der CDU-Ortspolitiker das Kompetenzwirrwarr. Schon seit Jahren bemüht sich das Sportamt beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr darum, aus dieser Verantwortlichkeit entlassen zu werden, bislang allerdings ohne jeden Erfolg.

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