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Ortsverband Horn-Lehe

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Horner Bürgertisch mit Herbert Oeßelmann

Montag, 04. Oktober 2010, 19.00 Uhr

Im Wintergarten des Vereinsheims TV Eiche Horn, Berckstraße 87

 
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CDU knüpft Zustimmung zu Naturferienpark am Unisee an konkrete Bedingungen

Die CDU-Fraktion im Beirat Horn-Lehe knüpft ihre Zustimmung zu dem geplanten Naturferienpark „City Resort“ am Unisee an eine Reihe von Bedingungen. Wie CDU-Fraktionssprecher Stefan Quaß erklärte, sehen die Christdemokraten in dem Projekt die Chance, den alten Campingplatz künftig einer Nutzung zuzuführen, die das vorhandene Angebot an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten am Unisee erweitert, Arbeitsplätze schafft und zugleich den Tourismus in der Region fördert. Die CDU werde das Vorhaben aber nur dann unterstützen, wenn es sich harmonisch in die dortige Landschaft einfüge und der Charakter des Unisees als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung gewahrt bleibe.

Konkret fordert die CDU-Fraktion, dass sich die Bebauung ausschließlich auf das Areal des alten Campingplatzes beschränken müsse. Eine Überschreitung der Baugrenzen werde mit Nachdruck abgelehnt, heißt es in einem in den Beirat eingebrachten Antrag. Die schützenswerte Vegetation des alten Campingplatzes mit seinem Baumbestand wollen die Christdemokraten dabei weitestgehend, die vorhandenen Gewässer vollständig erhalten. Den Erhalt aller durchgängigen Wegeverbindungen für Fußgänger und Radfahrer halten die CDU-Beiräte für ebenso unverzichtbar wie eine Höhenbegrenzung des geplanten Hotelbaus. Das Gebäude müsse bei einer maximalen Firsthöhe von 15 Metern auf vier Geschosse begrenzt werden. Bei allen Bauten sollen hohe ökologische und energetische Standards zugrunde gelegt werden. Das Gelände zwischen Wetterungsweg, Kuhgraben, Autobahn und Hemmstraße, besser bekannt als Uniwildnis, soll im Zuge der anstehenden Novellierung des Flächennutzungsplans als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden.

Auch hinsichtlich der konzeptionellen Ausrichtung des Projekts hat die CDU eine klare Vorstellung. „Die Anlage muss den Charakter eines urbanes Ferien- und Freizeitdomizils haben, das seinen Gästen vor allem Ruhe und Erholung bietet“, fordert Beiratsmitglied Dirk Porthun. So müsse sichergestellt werden, dass das Naherholungsgebiet Unisee weder durch verkehrliche, akustische oder sonstige störende Begleiterscheinungen negativ beeinträchtigt werde. Die großzügige Schaffung von Parkmöglichkeiten für Tages- und Übernachtungsgäste auch auf der nördlichen Seite des Hochschulrings soll nach dem Willen der CDU im Rahmen eines noch zu erstellenden Parkraum- und Verkehrskonzeptes geregelt werden. Eine zumindest teilweise Weiternutzung des vorhandenen Parkplatzes im vorderen Bereich des Grundstücks hält die CDU-Fraktion in ihrem Forderungskatalog für ebenso wünschenswert wie eine bessere Anbindung des Unisees an den ÖPNV. Außerdem müsse die mangelhafte Toilettensituation im Badebereich des Sees endlich verbessert werden.

Fraktionssprecher Stefan Quaß zeigt sich optimistisch, auch aus anderen Fraktionen Unterstützung für den CDU-Vorstoß zu gewinnen. Der Beirat Horn-Lehe berät über das Thema auf seiner Sitzung am Donnerstag, den 26. August um 19 Uhr in der Aula der Oberschule Ronzelenstraße.

 
Unibad: Horner CDU bekräftigt Forderung nach Sanierungsplan

Die CDU-Fraktion im Beirat Horn-Lehe hat das Sportressort aufgefordert, einen Sanierungsplan für das Unibad zu entwickeln. Ein voranschreitender Verfall des Bades werde sich nicht nur negativ auf den dort beheimateten Leistungssport auswirken, sondern bedrohe auf längere Sicht den weiteren Fortbestand des Bades, warnen die Stadtteilpolitiker in ihrer Stellungnahme. „Sportsenator Mäurer ist jetzt gefordert, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und gemeinsam mit der Universität und den Bremer Bädern eine Sanierungsstrategie für das Unibad zu entwickeln“, fordert CDU-Fraktionssprecher Stefan Quaß und verweist auf einen entsprechenden Beiratsbeschluss aus dem April dieses Jahres.

Ein ganzes Bündel von Maßnahmen wie die Neusanierung des Daches, die energetische Sanierung der Außenfassade oder die Modernisierung der Lüftungsanlage sei in den nächsten Jahren notwendig. Auf der jüngsten Sitzung der Sportdeputation sei in erschreckender Weise deutlich geworden, dass bislang keine einzige der erforderlichen Maßnahmen finanziell abgesichert sei. Die vom Leiter des Baudezernats der Universität, Hans-Joachim Orlok, ins Gespräche gebrachte Umnutzung des Bades zum Hörsaalgebäude empfinden die christdemokratischen Stadtteilpolitiker als Horrorszenario, das es durch frühzeitiges und entschlossenes Handeln unbedingt abzuwenden gelte. Stefan Quaß: „Die Schließung des einzigen wettkampftauglichen Sportbades in der Region wäre für Bremen eine einzige Katastrophe.“

 

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